Unterwegs mit der Motoryacht Gamin

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Willkommen

auf der Homepage von Doris und Hans Rivoire, der Besatzung der Motoryacht Gamin.


Wir freuen uns, dass Sie unsere Seite gefunden haben. Diese ist noch immer im Aufbau und es dürfte noch eine Weile dauern, bis sie (wenn überhaupt, denn ich arbeite bereits parallel an einer neuen) mal einigermassen fertig wird. 
 

Mit dieser Seite möchten wir unsere Freunde und Bekannten vor allem etwas an unserem Bootsleben teilnehmen lassen. Wenn andere Bootsleute hie und da von unseren Erlebnissen und Erfahrungen etwas mitnehmen können (man braucht ja unsere Fehler nicht zu wiederholen), soll uns das freuen.  Wer weiss, vielleicht trifft man sich ja mal unterwegs? Gerne lernen auch wir immer wieder von anderen, die unsere Leidenschaft, das Reisen und Leben auf dem Wasser, teilen. 

 

 Neu bei den Reiseberichten: Bericht 2016/3 geladen

 
Letzte Ueberarbeitung: 5. November 2016







 

 










Bereits im Archiv:

 

Bemerkungen zu einigen bürokratischen Umtrieben und unnötigem Ärger rund ums Boot im Verlauf der letzten Jahres

 

Am Dienstag, 5. Oktober 2010 sind wir nach einer doch recht langen, aber sehr gut gelungenen Saison mit dem Boot in Harlingen, bei der Bjiko-Werft, eingetroffen. Zufrieden stellen wir fest, dass wir 276 Motorstunden ohne jeden Kratzer überstanden haben (wenn man vom 'zerstörten' Heck-Strahlruder absieht, das wir in Strassburg missbräuchlich/versehentlich für das Häckseln eines Entennestes einsetzten). Manchmal gehörte sicher auch etwas Glück dazu. Am Samstag, 9. Oktober, wurde ausgewassert.

Im Verlauf des Winters wurden am Schiff einige Umbauten (u.a. Salonfenster mit Doppelverglasung ersetzen) gemacht.

 

Leider erlebten wir beim Auswassern in Harlingen eine böse Ueberraschung: Beim Reinigen des Unterwassers mit dem Hockdruck, lösten sich Teile der Farbe des Unterwassers. Das Schiff sieht nun aus, als ob es Pocken hätte... Dabei wurde das Unterwasser ja erst im Sommer 2009 durch die Firma H2O in St.Jean de Losne/F gesandstrahlt und vollkommen neu aufgebaut.

Ich habe dies nun Philippe Gerard von H2O mitgeteilt, da gemäss Experte von International-Farben beim Auftragen der Produkte irgendwas schief gelaufen sein muss.  Dort hat man naturgemäss keine Freude an diesem Malheur und an der Tatsache, dass sich das Boot derzeit für eine Nachbesserung für sie fast unerreichbar rund 1000 km von ihnen entfernt befindet. Logischerweise müssen die notwendigen Arbeiten halt doch in Holland erledigt werden.  Ich werde das Ergebnis der weiteren Verhandlungen an dieser Stelle publizieren. Selbstverständlich würde ich mich freuen, wenn ich von einem vorbildlichen Kundendienst der Firma H2O berichten könnte. Vorläufig die letzte Meldung von H2O ist, dass sie bereit sind, sich mit 2000 Euro zu beteiligen. Da fehlen für mich noch ein paar Euros....  

Wir werden nun zwangsläufig diesen Sommer mit einem schadhaften Unterwasser unterwegs sein, aber  weitere Schäden sollten bis zum Herbst deswegen nicht entstehen. Um sicherzugehen, haben wir die Sache vom Experten unserer Vollkaskoversicherung begutachten lassen.

Bis heute, am 23. Juli 2011 habe ich nun von Philippe Gerard von H2O nichts mehr gehört. Offenbar möchte man die Sache 'aussitzen'. Ob das wohl für das Image der Firma H2O wirklich gut ist? Schade. Wohin schlechte Mundpropaganda führen kann, sieht man am Beispiel Hafen Seurre/F, unserem ehemaligen Heimathafen in Frankreich. Dort hat es die Verantwortliche der Communauté des communes St.Jean de Losne Seurre trotz einem sensationell guten Hafenkapitän geschafft,  dass heute der Hafen halb leer steht. Früher musste man froh sein, wenn man einen Platz bekam... Ich werde dazu eventuell nach unserem Besuch in Seurre vom  6./7. August (mit dem Auto...)  nähere Ausführunge machen. Auch hier: Schade.

Fortsetzung vom 19. September 2011:

Nun ist Bewegung in die Sache gekommen. Nicht dass H2O das Angebot erhöht hätte... Nein! Die Vollkaskoversicherung, die Delta-Lloyd, hat mir den Betrag von 3450 Euro überwiesen an den Schaden!!! Super. Mit den 2000 Euro von H2O zusammen ist der Schaden fast gedeckt und wir können über den Winter das Unterwasser neu machen lassen. Es geht halt doch nichts über eine gute Versicherung.   Es gibt aber zur Zeit auch eine Versicherung die mich etwas auf Trab hält: (Vermutlich muss das sein, dass ich wieder was zum Aergern habe)

Die 'Zürich-Versicherung'. Unsere Haftpflichtversicherung für das Boot haben wir 2002 bei der Zürich-Versicherung abgeschlossen (wie vom Seeschifffahrsamt verlangt mit Deckungsgebiet B).  Ich habe mich schon fast daran gewöhnt, dass die Zürich mir alle drei Jahre, immer nach dem Ausstellen des Versicherungsnachweises für das Seeschifffahrtsamt, ein neues Antragsformular schickt, mit der Bitte dieses auszufüllen, damit die Versicherng angepasst werden könne.... Da bei uns und beim Boot nichts, aber absolut nichts geändert hat; auch nicht das im Versicherungsantrag angegebene Deckungsgebiet, habe ich diese jeweils im Rundordner abgelegt. Dieses Jahr hat sich die 'Zürich' gesteigert. Sie schickte mir (vermutlich versuchsweise) unaufgefordert sogar einen neuen Vertrag in dem sie einen fast doppelt so hohen Obulus forderte wie im bestehenden Vertrag. Lustigerweise aber erst nachdem das neue Versicherungsjahr bereits angebrochen und die Rechnung pflichtschuldigst bezahlt war. Ich versuchte telefonisch und schriftlich die 'Fachleute' von der 'Zürich' davon zu überzeugen, dass ich wirklich lesen kann und sogar das Kleingedruckte zu lesen im Stande bin, indem da steht, dass eine Vertragsänderung, oder eine Erhöhung der Versicherungskosten, spätestens 30 Tage vor Ende des Versicherungsjahres dem Kunden mitzuteilen ist. Aber denkste! Die stehen über solchen Kleinigkeiten. Die einzige Reaktion war, dass mir per eingeschriebenem Brief mitteilten, dass sie mich demnächst nicht mehr zu den Haftpflichtversicherten und schon gar nicht mehr zu den Kunden zählen werden. Mein Schreiben wurde nicht mal erwähnt... So, nun habe ich halt meinerseits am 13.9.2011 ein eingeschriebenes Brieflein an die Herren der 'Zürich' geschickt mit der höflichen Bitte doch vor diesem, doch recht unhöflich angedrohten, Rausschmiss ihre pendente Korrespondenz zu erledigen. Vermutlich überrasche ich nun aber niemanden mehr, wenn ich sage, dass ich bis heute, dem 19. September 2011 wieder nichts mehr gehört habe. Nebenbei sei nun doch die Bemerkung erlaubt, dass mir von der 'Allianz-Versicherung' bereits vor dieser komischen 'Vertragsänderung' ein neuer Vertrag mit günstigeren Bedingungen als im ursprünglichen Vertrag der 'Zürich' und ebenfalls mit Deckung Fahrgebiet B angeboten wurde...  Diese beginnt nun am 1. Mai 2012....

 

Und tatsächlich hat sich was getan. Nachdem die Versicherung zuerst versucht hat beim Schweizerischen Hochseeschifffahrtsamt zu erreichen, dass das Fahrgebiet für unser Boot ihren Wünschen angepasst wird (ein entsprechendes Telefon erhielt ich vom Schifffahrtsamt am 26.9.),  meldete sich die Versicherung telefonisch bei mir. Nach einigem Hin und Her einigten wir uns darauf, dass die Angelegenheit eigentlich mit dem Auslaufen des Vertrages (auf Grund meiner Kündigung) am 30.4.2012 erledigt ist und mit dem folgenden Mail vom 1.10.2011:

Guten Tag Herr Rivoire 

Gemäss unserem Telefonat vom 27.9.2011 erhalten Sie Anfang nächster Woche das neu gültige Vertragsdokument. 

Die Prämienrechnung von CHF 231.40 wurde storniert. Für unseren anfänglichen Fehler möchte ich mich entschuldigen. 

Diesen haben wir korrigiert und das Problem, denke ich, durch einen fairen Vorschlag unsererseits gelöst. 

Sie haben mir versprochen, den Eintrag bezüglich "Zürich Versicherung" auf Ihrer Internet-Seite zu überarbeiten. Ich danke Ihnen dafür. 

Freundliche Grüsse

wurde ja auch tatsächlich eingestanden, dass Fehler passiert sind. Und damit komme ich auch dem Wunsch die Internet-Seite zu überarbeiten nach. Es freut mich tatsächlich, dass wir schlussendlich doch noch dank einem kompetenten Mitarbeiter der 'Zürich' zu einer Einigung kommen konnten. Was lange währt wird endlich gut. 

 

 

Auf die Sache mit dem Schweizer (Hochsee-) Flaggenschein für Sport-Jachten, bzw. auf den Geltungsbereich, werde ich demnächst zurückkommen. In der Schweiz wird ja unterschieden zwischen

a) Schweizerischen Jachten zur See, eingetragen im Schweizerischen Jachtregister und

b) Schweizerischer Flaggenbestätigung, für nicht seetüchtige Boote, die zur Führung der Schweizer Flagge berechtigt und verpflichtet sind.

Eigenartigerweise wird aber bei beiden auf den entsprechenden Antragsformularen die genau gleichen Anforderungen an die Haftpflichtversicherung aufgeführt (Stand 18.10.11), was nicht so ganz zur obigen Versicherungsgeschichte passt...

Hier scheint einiges im Umbruch zu sein und dementsprechend entstehen offensichtlich für einige Bootsbesitzer derartige Probleme, dass sie sich schweren Herzens für das Umflaggen entschieden haben.  Ich habe mehrere in meinem Bekanntenkreis die heute unter Deutscher, Niederländischer oder Belgischer Flagge unterwegs sind, oder andere, die sich angesichts der Anforderungen, oder Aenderungen, direkt für eine ausländische Flagge entschieden haben. Sobald mir die entsprechenden Informationen in gesicherter Form vorliegen, werde ich an dieser Stelle orientieren.

Informationen von weiteren 'gebrannten Kindern' nahme ich gerne in meine Sammlung auf... (Diskretion zugesichert)

 

Ja, es ist schon so, wem's langweilig ist, der soll sich ein Boot zulegen. Dann hat er sich auch nicht mit Problemen des Geldanlegens zu beschäftigen, denn auch das regelt sich so von alleine..

 

 

 


 


 


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